Vertrauenswürdige digitale Identitäten ermöglichen.
Nach der Annahme der e-ID gilt es nun, eine sichere, staatliche ausgestellte und freiwilllige digitale Identität zu etablieren. digitalswitzerland unterstützt die Mitglieder darin, konkrete Use-cases zu schaffen undd digitale Identitäten und Nachweise in ihren Branchen anzuwenden. Dieses Ziel soll durch die Förderung Anwendungsfälle in Bereichen wie Bildung, Finanzen, Mobilität und Telekommunikation erreicht werden – auf Basis der staatlich bereitgestellten Vertrauensinfrastruktur.
Identifizierung und Förderung von Anwendungsfällen: In Zusammenarbeit mit unseren branchenübergreifenden Mitgliedern organisiert digitalswitzerland Roundtable-Gespräche, um hochwertige Anwendungsfälle von digitalen Identitäten zu identifizieren. Diese Vorbereitungen stellen sicher, dass das Ökosystem für die Einführung der digitalen Vertrauensinfrastruktur bereit ist und ebnen den Weg für die breite Einführung der e-ID und anderer digitaler Ausweise in der Schweiz.
Entmystifizierung der digitalen Identität für Bevölkerung und Entscheidungsträger: Die Identität ist sowohl im beruflichen als auch im zwischenmenschlichen Bereich eines unserer wertvollsten Güter. digitalswitzerland hat sich zum Ziel gesetzt, digitale Identitäten und Ausweise zu entmystifizieren und sicherzustellen, dass der Übergang zur digitalen Welt mit Sorgfalt, Datenschutz und Kontrolle erfolgt. Durch die Förderung der Kompetenz mittels Veranstaltungen, Kampagnen und klarer Kommunikation befähigen wir Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit, diesen Wandel mit Zuversicht zu bewältigen.
Vordenkerrolle in legislativen und anderen Bereichen: digitalswitzerland setzt sich für zeitnahe Änderungen des e-ID-Gesetzes und der Verordnung ein, wenn dies zur Verbesserung der internationalen Interoperabilität, der Cybersicherheit, der Umsetzung der digitalen Identität für Organisationen (Org-ID) und digitaler demokratischer Instrumente (e-collect) beiträgt. Durch kontinuierliche Verbesserungen kann die Schweiz den Wert der digitalen Vertrauensinfrastruktur sowohl für die Industrie als auch für private Organisationen erheblich steigern.
Am 20. Januar 2026 veranstaltete digitalswitzerland anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos vier hochkarätige Events. Von einer morgendlichen Diskussion über das Innovationspotenzial der Schweiz im Bereich KI und die digitale Infrastruktur über einen Expertenaustausch zu Geopolitik und Cybersicherheit bis hin zu einer Mittagssitzung zum Thema globale KI-Governance und einem Nachmittag, der sich mit KI-Kompetenz und der Zukunft der Arbeit befasste, stand an diesem Tag der Ansatz der Schweiz für einen verantwortungsvollen Umgang mit künstlicher Intelligenz im Mittelpunkt.
In einer Woche richtet sich das weltweite Augenmerk auf Davos. Die Herausforderungen für die digitale Führungsrolle waren noch nie so groß wie heute, und die Schweiz spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Mit dem Abschluss der Wintersitzung 2025 rücken Themen rund um die digitale Infrastruktur weiter nach oben auf der politischen Agenda. Das Parlament hat den Grundstein für eine moderne digitale Verwaltung und Wirtschaft gelegt.
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